Erinnern heißt danken

8.  Fach-Aufsatz  "Eine Episode in der 175-jährigen Geschichte des Katasters in Bremen"  siehe unter Fachveröffentlichungen  und                   www.haraldlucht.eu/Lucht_VDVmagazin_30_31_VI_1_11

7.  Leserbrief zu einem Artikel im WERSERKURIER vom 30. 12.2010, S. 11 "Einmal Freie wirtschaft und zurück" - vom Amt zum Landesbetrieb - und umgekehrt: GEOINFORMATION wird wieder Behörde

 

Siehe zur 175-jährigen Geschichte des Amtes auch

 Mitt. Nr. 344 in  www.vermessungsgeschichte.de/aktuell.htm

6. Leserbrief in der F.A.Z. vom Montag, den 17. August 2009



Der gesamte Artikel füllte 4-spaltig fast die ganze Seite 36 der FAZ, ist insgesamt hochinteressant geschrieben, doch leider mal wieder mit diesem dummen Vorurteil vom Katasteramt uralter Prägung. 

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5. Leserbrief in der F.A.Z. vom Donnerstag, 7. Mai 2009

 

In den Tagen danach erschienen 3 weitere Leserbriefe im gleichen kritischen Sinn.

Und am 9. Mai 2009 ein (erkennbar korrigierender) Artikel im Feuilleton der F.A.Z. "Irgend etwas bleibt immer hängen - Walter Kempowski war eben kein Spion". Von Dirk Hempel. Er lehrt an der Universität Hamburg Germanistik.

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4.   Der Festvortrag zur INTERGEO 2008 in Bremen "Ordnung im Chaos - Chaos in der Ordnung. Über das Selbstverständnis des Menschen im 21. Jahrhundert" 

von Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen war für alle Besucher der INTERGEO in Bremen ein erster Höhepunkt - hat es doch der Vortragende großartig verstanden, zunächst in C.F. Gauß einen gemeinsamen Verwandten der Mathematik und der Geodäsie zu würdigen, auch in dessen Verbindung zu Bremen - um dann geradezu zwanglos dem breiten Publikum die Besonderheiten der Chaos-Theorie allgemeinverständlich nahezubrigen. Ein Festvortrag, der aus mehreren Gründen "einmalig" genannt werden darf:

Es war der letzte Festvortag in der Reihe der feierlichen Eröffnungen der INTERGEO-Veranstaltungen, weil der DVW das Format der Eröffnungszeremonien ganz neu gestalten wird. Es war ein hochkomplexes Thema, bei dem jeder Zuhörer das Gefühl hatte, alles verstanden zu haben. - Und es war ein Festvortragender, der sein nicht unbeträchtliches Honorar für einen guten Zweck in Bremen spendete.

Ein 2-Seiten-Bericht über den rd. einstündigen Vortrag ist hier unter den Veröffentlichungen (unter 1. Fachveröffentlichungen) als pdf-Datei abrufbar. Ein kurzer Trailer von 14 Minuten ist zu sehen und zu hören auf der Homepage der INTERGEO, dort unter Presse-Service, downloads, Video - es lohnt sich, hereinzuhören.

3.   Erinnerungen an Hans Hass zum 90. Geburtstag am 23. Januar 2009

Der bekannte Forscher Prof. Dr. Hans Hass vollendete  am 23. Januar 2009  seinen 90. Geburtstag. Hans Hass, in Wien geboren, hat seit 1939 als Begründer der Tiefseeforschung, des Tauchsports, als Produzent bahnbrechender Unterwasserfilme Geschichte geschrieben, und die ungemein reichhaltige Unterwasserwelt insbesondere nahe der Korallenriffe für eine breite Öffentlichkeit erschlossen.

Hans Hass erhielt 1999 in Köln das Goldene Lot, eine Auszeichnung für besondere Leistungen, verliehen vom Verband der Vermessungsingenieure VDV (siehe www.vdv-online.de). Mir oblag damals als Preisträger des Vorjahres 1998 die ehrenvolle Aufgabe, die Laudtio für Hans Hass zu halten - und meine Frau und ich lernten in Hans Hass und seiner Frau Lotte Hass zwei ungemein agile, sympathische Menschen kennen. Der Text der Laudatio ist von der Zs. Der Vermessungsingenieur im Heft 1/2000 abgedruckt. (Siehe unter Veröffentlichungen, dort als pdf-Datei hinterlegt). Ein kurzer Auszug, Zitat von Worten von Hans Hass selbst: ".... Beim Tauchen befinde ich mich schlagartig in einer ganz anderen Welt, weit weg von den bekannten Landschaften dieser Erde ... Ich schwimme durch einen Korallenwald! Wie hohe Baumstämme, rötlich-braun gefärbt ... Überall blitzt es auf, hier rot und grün, dort gelb und blau ... Dieser Anblick gibt mir das beglückende Gefühl ... unter frohen glücklichen Wesen (zu sein)". Hans Hass mußte sich in den beginnenden Kriegsjahren in den USA mit Vorträgen "über Wasser" halten, gelangte 1940 nach Wien zurück, hielt Vorträge vor über 20.000 Zuhörern, entwickelt neue Tauchausrüstungen, hatte in den 50-iger Jahren ein eigenes Schiff, die "Xarifa",  mit dem er Expeditionen zu fernen Korallen-Riffen ausführte.

Hans Hass war bis etwa 1960 der große Unterwasserfilmer und -forscher, erkannte jedoch vielfache Fehlentwicklungen in der Sporttaucherei und der Unterwasserjagd, verfaßte Manifeste gegen Unterwasserwaffen und setzte sich für den globalen Umweltschutz ein. In den 70-iger Jahren verschiebt sich der Schwerpunkt seines wissenschaftlichen Interesses von der Meeresforschung zur Verhaltensforschung unter Anwendung wiederum ganz ungewöhlicher (indirekter) Filmtechniken. Zahlreiche Bücher zeugen von seiner hohen Schaffenskraft - und ich freue mich über einige Bände mit persönlicher Widmung.

Am 24. 1. 2009 lief ein 45-Minuten-Film auf 3-Sat mit Aufnahmen aus seinem Wirken. Und mit der Dokumentation tatsächlich eines aktuellen nochmaligen Taucheinsatzes bis in 25 m Tiefe nahe von Korallenwäldern: Hans Hass im vergangenen Sommer - mit 89 Jahren!

2.  Ein kürzlich veröffentlichter Leserbrief in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Dazu der Artikel vom 25. September 2008

1. Ein fachlich motivierter Leserbrief in der FAZ